Taten statt Worte nach Silvesterkrawallen
Kai Wegner, Vorsitzender der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:
„Die Ereignisse der Silvesternacht sind beispiellos. Wenn Chaoten Helfer in Hinterhalte locken, wenn Polizei und Feuerwehr brutal mit Pyrotechnik beschossen werden, stimmt etwas gewaltig nicht. Das sind Auswüchse des mangelnden Respekts und der fehlenden gesellschaftlichen Wertschätzung für unsere Einsatzkräfte. Offenbar haben sich in Berlin Milieus entwickelt, in denen dem Staat und seinen Institutionen nur noch Verachtung entgegengebracht wird. Der Senat hat hier viel zu lange weggeschaut.
Es reicht nicht, dass die Regierende Bürgermeisterin ihre Erschütterung bekundet. Sie und ihr rot-grün-roter Senat hätten längst dafür sorgen müssen, dass Polizisten und Feuerwehrleute als Respektspersonen angesehen werden. Seit Jahren verweigert der Senat unserer Polizei eine zeitgemäße Ausstattung. Statt Bodycams, Tasern und Videoüberwachung gibt es eine politisch-korrekte Sprachfibel. Das zeigt, wie rot-grün-rote Wertschätzung aussieht.
Es darf jetzt nicht bei wohlfeiler Empörungsrhetorik bleiben. Jetzt müssen klare Taten folgen, damit sich solche Krawalle nicht wiederholen. Das wäre zugleich auch ein klares Signal an alle Einsatzkräfte. Wir schätzen ihre Arbeit und wollen sie bestmöglich schützen.